schnutenpulli.cf (Corona-frei)



Seit nunmehr über einem Jahr herrscht in Deutschland und Europa der Ausnahmezustand. Grundlegende Freiheitsrechte aller Bürger werden über lange Zeit stark beschnitten mit der Begründung, dies sei notwendig, um Leben und Gesundheit vieler Menschen zu schützen.

Wie wertvoll sind Leben und Gesundheit einzelner Personen?

Wie groß war und ist die Gefahr für jedes Individuum? Rechtfertigt die Gefahr tatsächlich die Inkaufnahme der Vernichtung ganzer Wirtschaftszweige und Existenzen, die Zerstörung von Staat (durch Überschuldung), Gesellschaft, Demokratie und Kultur?

Ist die Gefahr vielleicht nur etwas aufgebauscht und vorgeschoben, um sich daran - auf Kosten der Gesellschaft - bereichern zu können?

Warum legten unsere Regierungen nicht schon zu früheren Zeiten die Wirtschaft lahm, um während grassierender schwerer Grippeausbrüche Leben und Gesundheit zu retten?

Wenn Leben und Gesundheit der Masse so wichtig sind, warum dauert es dann so lange, bis das Totalherbizid "Glyphosat" verboten wird? Für diese Maßnahme müsste man nicht ganze Völker in Quarantäne stecken, um Leben zu retten.

Wenn Leben und Gesundheit der Masse so wichtig sind, warum ist dann Tabakwerbung bis zum Ende 2021 in der Öffentlichkeit noch zulässig?

Warum macht unsere Bundesregierung, von der mindestens eine Regierungspartei sich selbst "Wirtschaftskompetenz" attestiert, die zudem im Jahre 2020 die Ausgaben für externe Beratung im Vergleich zum Vorjahr um rund die Hälfte gesteigert hat, eine derartig schlechte Wirtschaftspolitik? Ist "Wirtschaftskompetenz" am Ende sogar nur ein Alias für Korruption? Der Verdacht liegt auf der Hand. In den Unionsparteien kassierten etliche Abgeordnete für die Vermittlung von medizinischen Mund-Nasen-Schutzmasken 6-stellige Euro-Beträge. Was man von der "Ehrenerklärung" der noch nicht ertappten anderen Unions-Bundestags-Abgeordneten halten darf, mag der historisch interessierte Leser dem Fall "Uwe Barschel" entnehmen.


Im zweiten Lock Down, der nun seit Anfang November 2020 besteht, zwischendurch immer mal wieder verschärft und dann geringfügig gelockert wird, dessen Ende noch nicht absehbar ist, da die täglichen Zahlen der Neuinfektionen sich zunächst auf „hohem“ (aber für eine Herdenimmunisierung viel zu niedrigem) Niveau stabilisierten, um dann - mit der Verbreitung der Mutanten aus Großbritannien und Südafrika - am Ausgang des Winters wieder ein exponentielles Wachstum anzunehmen, wurde am 18. November 2020 durch den (nun wieder vollzähligen) Bundestag eine Novelle des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) verabschiedet – nach einem Dreivierteljahr der Pandemie übrigens erneut im Eiltempo und ohne hinreichende Debatte.

Die bisherige Strategie der Bundesregierung im Umgang mit dem Corona-Virus – langfristig starke Eindämmung bis zur Massenimmunisierung durch Impfung statt Herdenimmunisierung durch ein medizinisch begleitetes Infektionsgeschehen mit Sonderschutz für besonders empfindliche Bevölkerungsteile – wird in dem Gesetz durch die Fixierung auf den Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100 Tsd. Einwohner wöchentlich zementiert.

Für dieses fragwürdige Ziel sollen Grundrechte dann maximal 4-wöchentlich, in der Konsequenz aufgrund wiederholter Erneuerungen aber wohl eher über viele Monate, eingeschränkt werden können, wenn es die Infektionslage rechtfertigt.


Seit Anfang des Jahres 2021 steht die Bundesregierung vor dem Problem, dass sie zwar alles auf die Karte „Immunisierung durch Impfung“ gesetzt hat, dabei aber die rechtzeitige Beschaffung der Impfdosen – Grundvoraussetzung für das Impfen - versäumt hat. Zugleich sind nun seit Dezember zwei Corona-Virus-Mutanten in Europa unterwegs, die rund 2/3 infektiöser und etwa um den gleichen Faktor tödlicher (Mortalität von etwa 4 Promille statt 2,5 Promille der Infizierten) sein sollen als der ursprüngliche Typ von Ende 2019. Das Dilemma ist nun, dass die Strategie der Corona-Eindämmung aus dem Frühjahr 2020 ausgerechnet damit begründet worden war, dass das damalige Virus ja so total gefährlich gewesen sei, dass man eine Herdenimmunisierung durch natürliches Infektionsgeschehen unmöglich verantworten konnte. Hin und wieder wurde diese Gefährlichkeit allen Ernstes sogar mit Ebola verglichen. Da wollte man lieber auf die Entwicklung eines Impfstoffs, seine Produktion und Verteilung warten und das Virus so lange in Schach halten.

Folgende Randbedingungen waren auch um Ostern 2020 herum bereits unter Fachleuten unumstritten:

1. Die Entwicklung von Impfstoffen, deren Produktion und Verteilung würde insgesamt günstigstenfalls rund 2 Jahre dauern.

Die bislang schnellste Entwicklung eines Impfstoffs – gegen Mumps – dauerte immerhin rund 5 Jahre(!).

2. Geld alleine kann Erfindungen und Entwicklungen zwar beschleunigen, aber nicht herbeizwingen. Auch wenn ich 1 Billion Euro ausgebe, ist das keine Garantie dafür, dass das erhoffte Produkt binnen eines halben Jahres entwickelt, produziert und verteilt ist.

3. Alle halbe Jahre ist mit einer Mutation des Virus zu rechnen.

4. Deutschland und Europa sind keine abgeschlossenen geographischen Räume, in denen sich dauerhaft die Ausbreitung von Viren durch soziale Isolation verhindern lässt.

5. Zur Isolation kann man nicht dauerhaft weite Teile der Wirtschaft über lange Zeit stilllegen, ohne große Schäden daran herbeizuführen.

6. Mit dem Wiederaufflammen der Pandemie zum Winterhalbjahr ist – ähnlich den Grippeviren – zu rechnen.


Bundesregierung und -länder hatten ein halbes Jahr Zeit, Notfallkapazitäten aufzubauen, die Gesundheitsämter zu modernisieren und sich für die zweite Corona-Welle zu rüsten. Stattdessen wurden Notfallkapazitäten aber abgebaut, damit die privaten Krankenhauskonzerne noch profitabler betrieben werden können. Man ist also sehenden Auges ins Verderben gerannt.

Das geradezu Absurde ist nun, dass man nun – aufgrund der tatsächlich höheren Gefahr durch die neuen Mutanten – jetzt erst recht keine Herdenimmunisierung durch natürliches Infektionsgeschehen mehr anstreben kann, auf der anderen Seite aber die Impfstoffproduktion und Durchimpfung nicht mit der Ausbreitung der neuen Mutanten Schritt halten will.

Eine Normalisierung des Lebens ist bei Fortführung dieser Bundes-Strategie nicht vor Ende des Jahres 2021 zu erwarten, da zwar mittlerweile einige Impfseren entwickelt sind und zugelassen wurden, die Massenproduktion und Durchimpfung der Bevölkerung günstigstenfalls aber ein Jahr in Anspruch nehmen wird. Ob dann im Jahre 2022 die entwickelten Impfseren noch wirksam sind gegen die dann im Umlauf befindlichen Corona-Mutanten, ist ebenso wenig gesichert wie die Vermutung, dass diese neuen Mutanten noch genau so gefährlich sind wie die einst aus China exportierten. Von einem russischen Impfserum wurde Mitte Dezember 2020 vermeldet, dass die Immunisierung selbst rund 40 Tage benötige, andererseits aber danach nur etwa 3 bis 4 Monate anhalte (WDR 5, Quarks). Bei den Mutanten ist es möglich, dass diese dann nur noch die „Qualität“ herkömmlicher Rhino-Viren besitzen. Sie können aber auch sehr viel infektiöser sein, wie es der jüngst in Großbritannien und Südafrika erstmals entdeckten und mittlerweile weltweit verbreiteten Variante zugeschrieben wird. Spätestens mit der Abschwächung der Mortalität der Mutanten wird sich die Frage stellen, ob sich der finanzielle Aufwand für die Entwicklung der Impfstoffe gelohnt hat und die Einschränkungen der Grundrechte, einhergehend mit den ökonomischen Entbehrungen und existentiellen Gefährdungen, noch im Einklang stehen mit der Sicherung von Leben und Gesundheit.

Das Leben endet mit dem Tod und währt nicht ewig – und mag der ärztliche Aufwand am Ende des Lebens noch so hoch sein. Wird sich diese Erkenntnis so durchsetzen wie die von der kugeligen Geometrie der Erde?

Bei rund 83 Mio. Einwohnern und einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ca. 82 Jahren sterben in Deutschland zu normalen Zeiten jährlich etwa 1 Mio. Menschen! Am Jahresende 2020 waren ca. 35 Tsd. Menschen mit dem Corona-Virus gestorben, womit nicht einmal jeder 25. Todesfall auf das Corona-Virus zurückzuführen war. Etwa 2/3 der Todesfälle (Lothar Wieler, RKI, im Dezember 2020) waren Menschen, die in Alten- und Pflegeheimen wohnten. Nur äußerst selten verlassen die Bewohner derartiger Einrichtungen für gewöhnlich ihr Heim lebendig. In der Regel steht der Aufenthalt in Alten- und Pflegeheimen doch am Ende des persönlichen Lebenslaufes.

Fünfundachtzig Prozent der mit Corona Gestorbenen waren älter als 70 Jahre (Zahlen des RKI), befanden sich also in einer Lebensphase, in der jeder damit rechnen muss, plötzlich zu versterben. Das Gros des Restes (die zu 100 fehlenden 15 Prozent) ist mutmaßlich mit einer schweren Vorerkrankung, v.a. der Atemwege oder des Kreislaufs, gestorben.


Todesursache Rauchen

Rund 45 Tsd. Personen (destatis.de) sterben jährlich gewöhnlich alleine an Lungen- oder Bronchialkrebs und insgesamt 67 Tsd. infolge einer Lungenerkrankung. Eine bedeutende Lungenerkrankung ist dabei die COPD (früher: Raucherhusten). Hauptursache der COPD ist der Tabakkonsum!

Da in Deutschland viel zu wenige Leichen pathologisch untersucht werden, ist insbesondere die Datenlage bezüglich der durch COPD verursachten Todesfälle sehr dünn. Man schätzt, dass etwa jeder fünfte langjährige Raucher diesen Raucherhusten, bei dem die Lungenbläschen irreparabel geschädigt werden, bekommt. Ein Großteil der COPD-Erkrankungen wird überhaupt nicht diagnostiziert. Beruflich bedingt und durch den unverhältnismäßig höheren Raucheranteil in der Bevölkerung sind Männer weitaus stärker von COPD betroffen als Frauen. Auffällig ist, dass diese Verhältnisse recht gut mit den Geschlechterverhältnissen auf den Corona-Intensivstationen der Krankenhäuser und den Corona-Toten korrelieren: Etwa zwei Drittel der Corona-Toten sind Männer! Nur in den Altersklassen, die die Durchschnittslebenserwartung der Männer überschreiten, überwiegt – natürlicherweise - der Frauenanteil an den Corona-Toten.



2019 starben 44847 Personen an Lungen- oder Bronchialkrebs (Statistisches Bundesamt). Ausgehend davon, dass für die Entwicklung dieser Karzinome in 80 bis 90 Prozent der Fälle das Rauchen verantwortlich gemacht werden kann, sterben durch das Rauchen alleine durch die Krankheit Lungen- und Bronchialkrebs etwa 38 Tsd. Menschen jährlich, ungefähr so viele wie in 2020 mit dem Corona-Virus gestorben sind.

Offener Brief an unsere Bundeskanzlerin


Sehr geehrte Frau Merkel, Sie bedauern die vielen Corona-Toten. Wir fühlen mit! Im Jahre 2020 sind aber nur durch Lungen- und Bronchialkrebs nahezu genau so viele Tabakkonsumenten ums Leben gekommen wie mit dem Corona-Virus insgesamt Menschen starben! Insgesamt sterben an den Folgen des Rauchens sicher doppelt so viele Menschen wie im Jahre 2020 mit dem Corona-Virus. Außerdem sterben auch noch viele Menschen, weil sie dem Tabaksqualm der Raucher ausgesetzt sind, ohne selbst zu rauchen. Warum verbieten Sie nicht sofort den Verkauf von Tabakwaren? Sind Ihnen die Opfer der Tabakindustrie, nicht alle sind aktive Konsumenten, egal – oder erhalten die Regierungsparteien von der Tabak- und Zigarettenindustrie zu viele Parteispenden? Darauf hätten wir gerne eine Antwort!





Mail an unsere Bundeskanzlerin mit der Forderung eines Verkaufsverbots von Tabakwaren



Seit Ende April 2020 tragen wir nun alle in Geschäften und in öffentlichen Gebäuden einen Maulkorb (Mund- und Nasenschutz).

Wir tun dies bundesweit - nicht immer, weil es überall besonders sinnvoll wäre, sondern weil die Administration es uns so befiehlt.

Die während des zweiten Lockdowns verschärfte Maskenpflicht mit vorgeschriebenen medizinischen Einweg-Masken statt der bisherigen - waschbaren und hierdurch mehrfach verwendbaren - Alltagsmasken wurde auf Initiative Bayerns eingeführt und ist zwar epidemiologisch allenfalls graduell wirksam, war aber ganz offensichtlich für einige Volksvertreter (insbesondere der Unions-Parteien) wirtschaftlich sehr vorteilhaft.

Bislang mussten einen Maulkorb lediglich Hunde tragen, von denen man annahm, sie seien besonders gefährlich für ihre Umwelt.

Nun also steht jeder Bundesbürger unter Verdacht, besonders gefährlich für seine Mitmenschen zu sein. Die Freiheit und Lebensqualität aller Menschen wird massiv eingeschränkt, um vielleicht das Leben einiger Tausend ohnehin Todkranker um wenige Wochen zu verlängern!

Auch Menschen ohne Atembeschwerden macht schon das Einkaufen mit so einem Maulkorb keinen Spaß mehr: Die Atmung ist behindert, die Kommunikation erschwert und Brillenträgern beschlägt die Brille, womit das Sehen auch noch beeinträchtigt ist.

Die geringe Schutzfunktion der Maske – bei Einhaltung der Distanzgebote - für die Umwelt wird erkauft durch eine zusätzliche Erzeugung großer Mengen Mülls (insbesondere bei Verwendung der medizinischen Einmalmasken) und die Infektionsgefährdung der Maskenanwender beim Auf- und Absetzen der Maske unter den real existenten unhygienischen Verhältnissen:

Nur wenige Supermärkte bieten die Gelegenheit, die Hände zu waschen oder zu desinfizieren, wie es die Experten uns im Umgang mit diesen Maulkörben empfehlen.


Noch im Februar 2020 hätten Bankmitarbeiter beim Eintritt eines heute vorschriftsmäßig maskierten Kunden wahrscheinlich den Alarmknopf gedrückt, weil sie einen Überfall befürchtet hätten.

Das Vermummungsverbot untersagt Teilnehmern einer Demonstration die Verhüllung des Gesichtes.

Noch Anfang Februar 2020 wollten die Kultusminister mehrerer Bundesländer Schülern das Tragen einer Nikab (Gesichtsverschleierung) verbieten, weil diese die Kommunikation mit den Schülern erschwert. Die Universität Kiel hatte Studenten das Tragen einer solchen Nikab sogar untersagt.

Und heute sollen wir quasi alle in Geschäften und öffentlichen Gebäuden eine Nikab tragen?


Willkommen in Absurdistan!


Wir tragen bald nicht mehr nur alle eine Nikab, sondern unsere Führungspolitiker arbeiten ganz offensichtlich auch sonst kräftig daran, dass wir nicht nur wie in Saudi-Arabien herumlaufen werden, sondern sich auch unser Herrschaftssystem den dortigen Verhältnissen nähert.

Mit dem Ende März 2020 vom Bundestag im Eiltempo verabschiedeten Infektionsschutzgesetz (IfSG) wurden nicht nur etliche Grundrechte massiv eingeschränkt, sondern auch die Geschäftsordnung des Bundestages dahingehend geändert, dass für eine Beschlussfähigkeit die Anwesenheit nur eines Viertels seiner Mitglieder ausreichte. Es reichte danach also – für ein halbes Jahr - völlig aus, wenn ausschließlich treue Vasallen der Bundesregierung anwesend waren, um Gesetze zu verabschieden – vorbehaltlich der anschließenden Kontrollinstanz Bundesrat. Die Opposition war in ihrer Kontrollfunktion somit weitestgehend ausgeschaltet. Ein Schelm, wer da an das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 denkt – übrigens ziemlich exakt 87 Jahre zuvor. Um Letzteres durchsetzen zu können, wurde damals übrigens auch die Geschäftsordnung des parlamentarischen Gremiums zuvor so geändert, dass die erforderliche Zweidrittelmehrheit für das verfassungsänderne Gesetz zustande kommen konnte.

Seltsamerweise wurde das Infektionsschutzgesetz (IfSG) von März 2020 nahezu einstimmig durch den Bundestag beschlossen. Lag dies an weitgehender physischer oder psychischer Abwesenheit der Opposition?


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